| Zwei Halbzeiten wie Sonne und Nebel |
| Geschrieben von: Peter Bechtold |
| Montag, 21. November 2011 um 21:45 |
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FV Weißenhorn – SV Pfaffenhofen 2:0 (0:0) In der ersten, von der Sonne verwöhnten Halbzeit, war die Begegnung wirklich nicht zu genießen. Erst als der Nebel wieder ins Stadion einzog wurde das Spiel besser. Christoph Neuerer (29.), Christoph Schöller (31.) und Carlo Kühner in der 43. Minute hatten solche Möglichkeiten, die man mit wohlwollen als Chance bezeichnen konnte. Einen kleinen Aufreger verzeichnete dann auch noch der SV Pfaffenhofen, als Torhüter Tobias Junker den anstürmenden Michael Retter ausspielen wollte und den Ball an ihn verlor. Gedankenschnell angelte er sich das Leder aber wieder und konnte einen Mitspieler bedienen. Wie verwandelt kam das Team von Eckhardt Sedelmeier aus den Kabinen und machte jetzt richtig Druck. Die Flanke von Jens Ritter (47.) faustete der starke Torhüter Daniel Schwegler nach vorne, wo Christoph Schöller aus 18 Metern abzog. Der Ball landete wieder in Schweglers Armen. Carlo Kühner hätte unsere Nachbarn allein abschießen können, scheiterte aber immer wieder mit seinen Möglichkeiten am Torsteher, wie in der 52. Minute. Der anschließende Eckstoß wurde von Witali Schlecht an die Latte geköpft. In der 54. Minute zappelte dann der dritte Schussversuch in den Maschen. Schwegler reagierte gegen die Knaller von Martin Widmer und Carlo Kühner in toller Manier und war erst gegen Christoph Neuerer machtlos. Sekunden später war er gegen Witali Schlecht wieder der Sieger. Mit einem tollen Schuss aus 20 Metern in den rechten Winkel brachte Christoph Schöller sein Team endgültig auf die Siegerstraße. Der SV Pfaffenhofen versteckte sich im Zweiten Durchgang im Nebel und hatte nur eine Kopfballchance in der 82. Minute zu verzeichnen. Carlo Kühner konnte in der 77. und 84. Minute nichts Zählbares verbuchen. Der eingewechselte Manuel Schewetzky vernaschte an der rechten Angriffsseite zwei Gegner, schlenzte die Kugel listig in die kurze Ecke. Leider traf er nur den Pfosten. Die letzte Chance hatte Dauerläufer Mathias Maucher, als er den von Jens Ritter getretenen Eckstoß über den Querbalken köpfte. Bericht in der Augsburger-Allgemeine Zeitung |



