| Neubeginn |
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Nach der Spielrunde im Jahr 1967 kam die Zeit des Neubeginns. Der erste Erfolg war der Sieg im Pokalendspiel der B-Klasse gegen den SV Pfaffenhofen im Ulmer Stadion. Pokalmeister im Ulmer Stadion St. v.l.n.r. Räpple E., Schmid H., Degant A., Konrad R., Ott H., Weitmann J., Baur M., Vogel W. Kn. v.l.n.r. Schwend K., Stefan W., Vogel R., Weberpals, Bestle W., Gretzbach Dieser Gewinn gab der Mannschaft wieder Selbstvertrauen und Motivation. Schon 1970 erkämpfte man sich die B-Klassenmeisterschaft und stieg in die A-Klasse auf. Wieder der damaligen A-Klasse angehörend, folgten einige Jahre des Auf und Ab. Die größte Herausforderung stellte sich der Verein, unter Vorstand Eugen Hitz, in dieser Zeit selbst. Es wurde beschlossen ein eigenes Vereinsheim zu bauen, das dann im Jahre 1972 feierlich eingeweiht wurde. Auf sportlicher Ebene wurde in diesen Jahren stets versucht, sich höhere Ziele zu setzen. Oft gehörte unsere Mannschaft zu Beginn einer Saison zu den Aufstiegskandidaten, aber mehr als zur Vizemeisterschaft im Spieljahr 1975/76 reichte es, trotz einiger Verstärkungen, nicht. Einige Male wurde sogar um den Klassenerhalt gezittert und nur mit Mühe und viel Glück der Abstieg vermieden. Neuer Schwung kam in unseren Verein, als Albert Weber im Jahr 1980 zum 1. Vorstand gewählt wurde. Er und sein Vize Georg Weiß verstanden es, wieder neue Begeisterung an alle zu vermitteln. Besonders der eigenen Jugend wurde jetzt wieder mehr Aufmerksamkeit geschenkt, und man versuchte ein neues Team aufzubauen. Da 1980 auch das 60-jährige Vereinsjubiläum vor der Tür stand, konnte sich die neue Vorstandschaft gleich organisatorisch bewähren. Es gelang ihr im Jubiläumsjahr, die tschechische Olympiamannschaft nach Weißenhorn zu holen. Dies war natürlich im sportlichen Rahmen der Feier ein besonderer Leckerbissen. Obwohl die Gäste mit 9:2 als Sieger vom Platz gingen, war dieses Spiel für unsere Mannschaft ein absolutes „Highlight". 1. Mannschaft im Jahr 1980 ![]() St. v.l.n.r. Gebauer, Weithmann, Vogel, Kühner V., Friedrich, Wünsch S., Streit, Fröhler, Jehle Kn. v.l.n.r. Kenzle, Dauner, Weiner, Degant, Schneider, Moosmann (Es fehlen: Rahn, Ritter, Grünwied, Schwend) Unter der Führung von Albert Weber wurden immer wieder neue Ideen erarbeitet, weil man erkannt hatte, dass die Anforderungen an einen modernen Verein nicht nur allein im Bereich des traditionellen Fußballs liegen. So sollten Mitgliedern, die nicht Fußball spielten, eine sportliche Alternative angeboten werden. Darum beschloß man im Jahre 1981 eine Tennisabteilung zu gründen. Vor allem aktive Fußballer, die ihre Fußballschuhe an den berühmten Nagel hängten, sollten die Möglichkeit haben, sich weiterhin sportlich zu betätigen. Aber auch neue Mitglieder für den Verein zu werben, war der Wunsch der damaligen Vorstandschaft. Nach zweijähriger Vorbereitungszeit konnten im August 1983 drei wunderschöne, in der Nordost-Ecke des Stadions gelegene Tennisplätze eingeweiht werden, um anschließend den Spielbetrieb aufnehmen zu können. Heute ist unsere Tennisabteilung eine selbständige, sehr gut funktionierende Abteilung im Hauptverein, die sich ständig weiterentwickelt und auf Geselligkeit und Kameradschaft großen Wert legt. Ebenso wurden neue Ideen im kulturellen Bereich entwickelt. Nachdem bei den jährlichen Weihnachtsfeiern der Fußballer immer wieder Sketsche als Einlage aufgeführt wurden, wollte man dann den Versuch wagen, auf eine größere Bühne zu treten. Unter der Leitung des damaligen Spielers Karl-Heinz Vogel kam im Jahre 1983 das erste Theaterstück „Heini, das Urvieh" mit großem Erfolg zur Aufführung...damit war die Theaterabteilung gegründet. Im schönen Weißenhorner Historischen Stadttheater wird seitdem alle zwei Jahre, im Wechsel mit der Kolpingsfamilie, ein neues Theaterstück ihrem Publikum präsentiert. Man kann nur den Hut ziehen vor der großartigen Schauspielkunst unserer Theatergruppe, die mit ihren grandiosen Auftritten die Farben unseres Vereins prächtig vertritt. Auch der Fußball rollte weiter. Man spielte jetzt schon wieder einige Jahre in der neu formierten Bezirksliga, mal oben, mal im unteren Tabellenbereich. Letztendlich stieg unsere Mannschaft im Jahre 1982 in die Kreisliga A ab. Zum Glück dauerte dieses Gastspiel nur ein Jahr, denn mit 14 Punkten Vorsprung holte man überlegen den Meistertitel in der Liga. Meistermannschaft Saison 1984/85 St. v.l.n.r. Schmid H., Blösch G., Wünsch S., Ritter T., Köbel W., Nägele G., Kühner V., Betz E., Gebauer W., Dietmar Pank Kn. v.l.n.r. Martin G., Kuhn H., Kenzle K., Schöfer D., Grünwied G., Knoblich W., Rahn F. „Landesliga wir kommen" wurde von den Fans an allen Ecken der Stadt gesungen, und manch älteres Mitglied hoffte, die Zeit um 1960 wieder erleben zu können. Allen Spielern, die diesen großen Erfolg erkämpft hatten, gebührt ein riesen Kompliment. Besonders stolz konnte man auf diese Leistung sein, denn fast alle Spieler stammten aus der eigenen Jugend. Eine neue Liga, fremde Sportplätze, doch unsere Mannschaft, die zusammenblieb, war gut vorbereitet. Mit Siegfried Moosmann kam ein neuer Trainer, der uns mit viel Trainingsfleiß auf dieses Abenteuer hinführte. In den ersten Spielen merkten wir, dass jeder an seine Leistungsgrenze gehen musste, um bestehen zu können. Dass man sich jetzt bereits im Bereich des bezahlten Fußballs befand, stellten wir fest, als wir zu den Spielen in die Region der Stuttgarter Vereine fuhren. Leider reichte es am Ende wegen 4 zu wenig geschossenen Toren nicht, um die Klasse zu halten, und wir mussten wieder zurück in die Bezirksliga Donau/Iller. Fortsetzung folgt...
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